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    Einführung des Fernwählsy....  261 von 451vorhergenden Seitezur nächsten Seite

    Einführung des Fernwählsystems T62 in Deutschland
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    Einführung des Fernwählsystem T62 mit einheitlichem Rufnummernplan in Deutschland

    Jede gewählte Ziffer wird im analogen Netz einzeln ausgewertet. Das Netz wird in vier Ebenen aufgeteilt: 

    • Zentralvermittlungsstellen (ZVSt)
    • Hauptvermittlungsstellen (HVSt)
    • Knotenvermittlungsstellen (KVSt)
    • Ortsvermittlungsstellen  (OVSt) gehören nicht mehr zum Fernnetz

    Die Leitweglenkung erfolgt bereits in den Knoten- und Hauptvermittlungsstellen. Oberste Hierarchie-Stufe im System sind die 8 Zentralvermittlungsstellen.

    Die unterste Ebene besteht aus den Orts- bzw. Endvermittlungsstellen, wobei jeder Vermittlungsstelle eine oder mehrere Ziffern zugeordnet waren.

     

    Die Ziffern 1 bis 8 waren den einzelnen Bereichen einer Ortsvermittlungsstelle zugeordnet.

     

    Die Zahl 1 wurde für Sonderdienste wie Feuerwehr und Notruf verwendet.

     

    Zum Beispiel in einer Vermittlungsstelle:

    • Ziffern 2 und 3 für die Innenstadt 
    • Ziffer 5 und 6 für eine Teil-Vermittlungsstelle in einem anderen Stadtteil
    • Ziffer 7  für eine weitere Teil-Vermittlungsstelle in einem anderen  Stadtteil
    • Ziffer 8 für eine angrenzende Ortschaft mit einer  eigenen Vermittlungsstelle.

     

    Die Vermittlungsstellen Standorte wurden so ausgewählt, dass die Leitungslängen zu den Teilnehmern möglich kurz waren.

     

    Die Ziffer 9 war ursprünglich als eine  Verkehrsausscheidungsziffer für den vereinfachten Selbstwählferndienst auf kurzen Querverbindungswegen zu benachbarten Orten gedacht und wurde deshalb freigehalten.

     

    Ab 1952  wurde die Ziffer 0 in der Übergangstechnik zur Verkehrsausscheidungsziffer im SWFD.  

    Durch Wahl der 0 als erste Ziffer wurde eine Verbindung in das Fernvermittlungsstellennetz (FVSt) aufgebaut. 

    Die zweite Ziffer baute eine Verbindung zur obersten Hierarchieebene (ZVSt) auf, außer es handelte sich um eine weitere 0, dann wurde eine Verbindung zur Auslandsvermittlungsstelle hergestellt.

     

    Die auf die 0 folgenden Ziffern führten weiter durch die Hierarchieebenen über HVSt (3. Ziffer) und KVSt (4. Ziffer) bis zur OVSt (5. Ziffer).

     

     

    Aufgrund der vorhanden Ziffern (0 bis 9) war die Anzahl der ZVStn vorgegeben.

     

    • 1  wurde für Sondernummern reserviert
    • 2  Düsseldorf
    • 3  Berlin
    • 4 Hamburg
    • 5 Hannover
    • 6 Frankfurt am Main
    • 7 Stuttgart
    • 8 München
    • 9 Nürnberg
    • 0  Verkehrsausscheidungsziffer für Auslandsverkehr

    Jede ZVSt konnte bis zu 10 HVStn (Hauptvermittlungsstellen) und diese wiederum bis zu 10 KVStn (Knotenvermittlungsstellen) versorgen, was sich ebenfalls aus dem vorhandenen Ziffernkontingent von 0 bis 9 erklärt.

     


    Karte Westdeutschland mit ZV, HV und KV Vermittlungstellen

    Bild zeigt die Karte mit der Aufteilung der Vermittlungsstellen zu Zentral-, Haupt- und Knotenvermittlungsstellen.


    Jahr/ Datum  1962

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